{"id":61158,"date":"2023-12-03T12:54:02","date_gmt":"2023-12-03T12:54:02","guid":{"rendered":"https:\/\/meijenfeldt.nl\/?page_id=61158"},"modified":"2025-02-13T09:28:37","modified_gmt":"2025-02-13T09:28:37","slug":"damgarten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/meijenfeldt.nl\/?page_id=61158","title":{"rendered":"Damgarten"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000; font-size: 14pt;\"><strong>Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten, <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/www.ribnitz-damgarten.de\">www.ribnitz-damgarten.de<\/a>, <\/span><\/strong><\/span><strong style=\"color: #000000; font-size: 18.6667px;\">Im Kloster 3, <\/strong><strong style=\"color: #000000; font-size: 18.6667px;\">18311 Ribnitz-Damgarten, Stadtarchiv, Jana Behnke, <a href=\"mailto:j.behnke@ribnitz-damgarten.de\"><span style=\"color: #0000ff;\">j.behnke@ribnitz-damgarten.de<\/span><\/a>. Elmar Koch, <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"mailto:tempel1318@yahoo.com\">tempel1318@yahoo.com<\/a><\/span>.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-size: 14pt;\"><strong>CH-792<\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p>Bilthoven, 3 december 2023<\/p>\n<p><strong>L.S. <\/strong><\/p>\n<p>Zwischen 1736 und 1754 war Tabakh\u00e4ndler Anton von Meyenfeldt B\u00fcrgermeister von Damgarten. Dies k\u00f6nnte ein Vorfahre von mir sein. Haben Sie Informationen \u00fcber sein Leben, seine Vorfahren und Nachkommen?<\/p>\n<p>Vielen Dank im Voraus.<\/p>\n<p><strong>Hugo von Meijenfeldt<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>Ribnitz-Damgarten, 14 december 2023<\/p>\n<p><strong>Sehr geehrter Herr von Meijenfeldt,<\/strong><\/p>\n<p>Ihre Anfrage wegen Ihres mutma\u00dflichen Vorfahren wurde mir zur Beantwortung \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>Leider kann ich Ihnen auch nicht weiter behilflich sein. 1928 wurde das Damgartener Rathaus durch Brandstiftung vernichtet und mit ihm das gesamte historische Archiv. Das hei\u00dft, wir haben heute keinerlei Unterlagen von vor diesem Zeitpunkt zur Verf\u00fcgung. 1913 hatte der damalige B\u00fcrgermeister Karl Anklam eine Chronik der Stadt verfasst \u2013 damals noch mit Hilfe des vollst\u00e4ndigen Archivs. Diese wurde 2008 zum ersten Mal gedruckt. In der Liste der B\u00fcrgermeister ist ein \u201evon Meyerenfeld\u201c mit der Jahreszahl 1746 vermerkt. Weiter habe ich aber keine genaueren Hinweise auf ihn gefunden.<\/p>\n<p>Was noch existiert, sind die Kirchenb\u00fccher. Diese werden von Herrn Elmar Koch ehrenamtlich verwaltet, Sie erreichen ihn am besten \u00fcber die Kirchgemeinde Damgarten.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen aus der Bernsteinstadt<br \/>\n<strong>Jana Behnke<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bilthoven, 30 december 2023<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000000;\">Sehr geehrte Frau Jana Behnke,<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Vielen Dank f\u00fcr Ihre Antwort auf meine Anfrage. Wer w\u00fcrde auf die Idee kommen, unser Erbe in Brand zu setzen? Gerne werde ich Ihrem Vorschlag folgen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen,<\/span><br \/>\n<strong><span style=\"color: #000000;\">Hugo von Meijenfeldt<\/span><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>Bilthoven, 30 december 2023<\/p>\n<p><strong>Sehr geehrter Herr Elmar Koch,<\/strong><\/p>\n<p><em>(Bitte weiterleiten, wenn ich nicht die richtige E-Mail-Adresse habe)<\/em><\/p>\n<p>Ihr Name wurde mir von Frau Jana Behnke aus dem Stadtarchiv mitgeteilt. Ich hatte ihr geschrieben: \u201eZwischen 1736 und 1754 war Tabakh\u00e4ndler Anton von Meyerenfeld B\u00fcrgermeister von Damgarten. Dies k\u00f6nnte ein Vorfahre von mir sein. Haben Sie Informationen \u00fcber sein Leben, seine Vorfahren und Nachkommen?\u201c Sie best\u00e4tigte seinen Namen, antwortete aber: \u201e1928 wurde das Damgartener Rathaus durch Brandstiftung vernichtet und mit ihm das gesamte historische Archiv\u201c. Sie dachte, Sie w\u00fcssten vielleicht etwas aus den Kirchenb\u00fcchern.\u00a0Anton von Meyerenfeld ist der Vater von Louisa Christina, verheiratet in Stralsund (St. Marien) am 16.03.1778 mit Johann Karl von Kahlden, Leutnant in englischen Diensten. Er soll auch der Vater sein von Johann, Kaufdiener in Damgarten 1764, Buchhalter der Tabakbeh\u00f6rde 1784. M\u00f6glicherweise besteht ein Zusammenhang mit der gleichnamigen Familie in Berlin und Wien, ich m\u00f6chte jedoch nicht ausschlie\u00dfen, dass er etwas mit den schwedischen Grafen von Meyerfeldt zu tun hat, die in der Stadt Stralsund und auf dem Gut Nehringen lebten zwischen 1711 und 1800. Mein Urgro\u00dfvater ist der uneheliche Sohn des letzten Grafen.Ich bin sehr gespannt, ob Sie mir eine Anleitung geben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen,<br \/>\n<strong>Hugo von Meijenfeldt<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>Damgarten, 15 januari 2024<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #000000;\">Sehr geehrter Herr von Meijenfeldt,<\/span><\/strong><\/p>\n<p>vielen Dank f\u00fcr Ihre Nachricht und sehr gerne helfe ich Ihnen weiter.<\/p>\n<p>Anders als das Rathaus ist das ev. Pfarrhaus gl\u00fccklicherweise nie abgebrannt, so dass wir hier noch einiges an \u00e4lterem Quellenmaterial haben. Leider sind die 1682 beginnenden Kirchenb\u00fccher aber nicht immer mit der allergr\u00f6\u00dften Sorgfalt gef\u00fchrt worden.<\/p>\n<p>Die &#8220;B\u00fcrgermeistertafel&#8221;, so nenne ich sie mal, ist f\u00fcr Damgarten noch unvollst\u00e4ndig. Viele St\u00e4dte f\u00fchren solche Tafeln mit den Amts- und Lebensdaten aller bisherigen bzw. aktiven B\u00fcrgermeister. Der genannte B\u00fcrgermeister von Meyrenfeld war unter den Damgartener B\u00fcrgermeistern ganz gewiss einer der ungew\u00f6hnlichsten M\u00e4nner.<\/p>\n<p>&#8220;Anthon von Meyenfeldt&#8221; wird schon 1738 als B\u00fcrgermeister und Taufpate von Anthon Jacob L\u00f6sch genannt. Die Schreibweise seines Familiennamens sowie die anderer Personen variierte damals noch sehr.<\/p>\n<p>In den Taufb\u00fcchern werden ab 1746 auch Kinder des B\u00fcrgermeisters genannt. Wenn ich hier ins Detail gehen soll, w\u00fcrde eine kleine Geb\u00fchr f\u00fcr die Kirche f\u00e4llig werden, da die Ahnenforschung geb\u00fchrenpflichtig ist. Der zeitliche Aufwand bewegt sich bei ca. 15 Euro. Die Sterberegister beginnen leider erst 1792, so dass v. M. dort nicht auftauchen wird.<\/p>\n<p>Als B\u00fcrgermeister wird &#8220;von Meyerenfeld&#8221; in der Damgartener Stadtchronik von Dr. Karl Anklam nur f\u00fcr das Jahr 1746 genannt. Sein vermutlicher Amtsvorg\u00e4nger Wree starb 1736. Ab 1757 wird ein B\u00fcrgermeister namens Gerresheim genannt.<\/p>\n<p>Aus den Akten im Landesarchiv Greifswald geht hervor, dass der Pastor Lokervitz sich mehrfach \u00fcber den B\u00fcrgermeister und andersrum beschwert hatte. Von M. warf dem Pastor z. B. vor, dass er zu viel trinke, was der Pastor nat\u00fcrlich bestritt. Von M. scheint recht streitfreudig gewesen zu sein, denn er lag auch mit der Frau von Dechow, Besitzerin in P\u00fctnitz sowie Patronatsherrin \u00fcber die Damgartener Kirche mehrfach im Streit.<\/p>\n<p>Soweit erstmal f\u00fcr das Erste,<br \/>\nMit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen,<br \/>\n<strong>Elmar Koch<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>Bilthoven, 24 januari 2024<\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Elmar Koch,<\/p>\n<p>vielen Dank f\u00fcr die hilfreiche und interessante Antwort.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich schwankt die Schreibweise von Namen stark. Vor Napoleon war es noch schlimmer, aber ich erlebe immer noch jeden Tag Rechtschreibfehler in meinem Namen.<\/p>\n<p>Gerne \u00fcbernehme ich den finanziellen Beitrag f\u00fcr die Einsichtnahme in die Kirchenb\u00fccher. Hoffentlich k\u00f6nnen Sie sich darum k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Ich habe Archion.de eine einmalige Geb\u00fchr von 20 \u20ac gezahlt. Viele Kirchenb\u00fccher wurden gescannt: die von Ribnitz tats\u00e4chlich, nicht jedoch die von Damgarten. Auch nicht alle Kirchen von Stralsund, aber im Heiratsregister 1778 von St. Marien fand ich die Heirat von Antons Tochter.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-63693\" src=\"https:\/\/meijenfeldt.nl\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/1778-Stralsund-300x73.png\" alt=\"\" width=\"604\" height=\"147\" srcset=\"https:\/\/meijenfeldt.nl\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/1778-Stralsund-300x73.png 300w, https:\/\/meijenfeldt.nl\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/1778-Stralsund-768x187.png 768w, https:\/\/meijenfeldt.nl\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/1778-Stralsund.png 963w\" sizes=\"auto, (max-width: 604px) 100vw, 604px\" \/><\/p>\n<p>Hier wird der Name genauso geschrieben wie der des schwedischen Grafen, der damals in der Badenstra\u00dfe 39 wohnte.<\/p>\n<p>Mir war auch aufgefallen, dass B\u00fcrgermeister Anton oft als Kl\u00e4ger oder Beklagter vor Gericht stand. Sie nennen wunderbare Beispiele. Er k\u00e4mpfte auch gegen das Tabakmonopol der Kramer Kompagnie. Claude Riquer verklagte seine Witwe wegen Mietr\u00fcckst\u00e4nden.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfe,<br \/>\n<strong>Hugo von Meijenfeldt<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>Bilthoven, 6 mei 2024<\/p>\n<p><strong>Sehr geehrter Herr Elmar Koch,<\/strong><\/p>\n<p>Im Nachgang zu meiner E-Mail vom 24. Januar frage ich mich, ob Sie noch auf eine weitere Anfrage oder Zahlung von mir warten. Wenn nicht, werde ich geduldig warten, bis Sie Gelegenheit haben, die Kirchenb\u00fccher einzusehen.<\/p>\n<p>Vielen Dank im Voraus,<br \/>\nMit freundlichen Gr\u00fc\u00dfe,<br \/>\n<strong>Hugo von Meijenfeldt<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>Damgarten, 15 januari 2025<\/p>\n<p><strong>Sehr geehrter Herr von Meijenfeldt,<\/strong><\/p>\n<p>mir ist Ihre Mail sozusagen heruntergefallen und ich beantworte sie daher erst heute. Da der Verzug so lange ist, ist eine Inrechnungstellung nicht n\u00f6tig. Diesen langen Verzug bitte ich zu entschuldigen.<\/p>\n<p>Die pommerschen Kirchenb\u00fccher sind auf Archion noch l\u00e4ngst nicht alle verf\u00fcgbar. Viele Gemeinden sind zum Hochladen \u00fcbergegangen, da sie selbst nicht mehr die Kapazit\u00e4t zur Recherche haben. Dies ist in Damgarten und Ahrenshagen und ein paar anderen Gemeinden der Region derzeit noch anders.\u00a0Ribnitz geh\u00f6rt ja bereits zu Mecklenburg, wo alle \u00e4lteren B\u00fccher hochgeladen wurden.<\/p>\n<p data-setdir=\"false\">Nun zu den Taufen, die ich im Taufbuch fand. ~ bedeutet getauft. Das Geburtsdatum lag in jener Zeit meist 3 Tage vorher und wurde anf\u00e4nglich nicht vermerkt. Der mitgeschickte Traueintrag nennt Louisa Christina v. M., die ich im Kirchenbuch nicht fand.<\/p>\n<p>Nr. 2\/1738<br \/>\nAnthon Jacob <u>L\u00f6sch<\/u>, Sohn von Heinrich Christoph L, ~26.04.1738 Paten: Anthon von Meyenfeldt, B\u00fcrgermeister in Damgarten; Jacob Frese, B\u00fcrger und Zimmermann hier; Ehefrau des Tuchmachers Johann Wegner<\/p>\n<p>1\/1746<br \/>\nCarl Albrecht <u>von Meyernfeld<\/u>, Sohn des B\u00fcrgermeisters, ~19.01.1746, keine Paten genannt.<\/p>\n<p>3\/1748<br \/>\nJohanna Barbara <u>von Meyernfeld<\/u>, Tochter des B\u00fcrgermeisters, ~08.01.1748 Paten: Frl. von Pl\u00fcsckow, Frl. Barbara von Buchwald und Herr Sergeant von Elgten.<\/p>\n<p>9\/1751<br \/>\nAnthon Siegmund <u>von Meyernfeld<\/u>, Sohn des B\u00fcrgermeisters, ~24.04.1751. Paten: Rittmeister von Schwartz auf Unruh; Herr Dr. Haselberg in Greifswald; Frau Kanzlistin Rosenow in Greifswald.<\/p>\n<p>7\/1754<br \/>\nMaria Elisabeth <u>von Meyernfeld<\/u>, Tochter des B\u00fcrgermeisters, ~20.02.1754. (keine Paten genannt)<\/p>\n<p>Nun noch einige Schriftst\u00fccke, die ich vor einiger Zeit im Landesarchiv Greifswald (LAG) eingesehen hatte.<\/p>\n<p><u>LAG Rep. 36, II D 1 I, Acta betr. der Kirche Damgarten 1611-1799<\/u><\/p>\n<p>Pastor Johann Heinrich Lockervitz (\u2020 1774) war von 1732 bis 1774 Pastor in Damgarten.<\/p>\n<p>Bl. 174-175 B\u00fcrgermeister (BM) von Meyerenfeld an den Generalsuperintendenten (GenSup), 27.08.1741<\/p>\n<p>\u201eIch hoffe da\u00df dieses Ewro hochw\u00fcrden, und hohe angeh\u00f6rige be\u04f1 guter Gesundheit Vor sich finde, ich Beklage das mit der Anlage erscheinen mu\u00df, es geschiehet auf einem b\u00f6sen Vorhaben, indem man endlich Gezwungen wirdt, zu klagen, weil sonst nicht auszukommen ist, ich habe mich gegen Ewro hochw\u00fcrden offeriret, das wenn ich dem hErrn Pastor Lockervitz zu nahe Getreten, ich ihme \u00d6ffentlich abbitte thun wolle, ich bleib auch dabe\u04f1, das Er aber aus pur bosheit, und abgunst so sehr l\u00e4sterte kan nicht lenger dazu geschwiegen werden, es Confundirete die gantze B\u00fcrgerschafft; sein hass ist so gro\u00df, das der herr seiner maa\u00dfe wi\u00dfen mu\u00df, und dahero ist ihme die Rache \u00fcberla\u00dfen. Hertz Seell, und gem\u00fcth durchdringt bosheit, so dieser gute Mann ausuebt. Doch will ich ihme alles vergeben, und desfals finde ich anlage, mit welcher man bereit ist coram consistorio regio zu ersehen; woll aber Ewer hochwurden diesen alle steuern, und dem Ehrn Magister auf einen andern wege bringen, so soll auch dieses noch zu einer probe der erk\u00e4ntni\u00df dienen; will derselbe Ewro hochw\u00fcrden nicht h\u00f6ren, so mag es weiter gehen, und soll die Klage ordentlich abgefa\u00dfete und \u00fcbergesandt werden; doch will vorhero Euro hochwirden erachten auf bitten und mich darnach sambt den \u00fcbrigen herrn reguliren; der ich mich gehorsamst empfehle.\u201c<\/p>\n<p>Bl. 176 Kopie eines undatierten Schreibens, Beilage zum vorherigen<\/p>\n<p>\u201eWir haben schon eine Geraume Zeit nicht allein bemerket, sondern auch angeh\u00f6ret, das ihr herr Pastor Lockervitz die obrigkeit auf der Cantzel dergestalt beschuldiget, als ob alle laster Von selbiger nich bestraffet, sondern aus Interesse nachgegeben wurden, weil dan die obrigkeit in ihren Gr\u00f6\u00dfen sich unentschuldigt weis, der hEr Pastor aber be\u04f1 seinen unerbaulichem Eifer Verharrete indeme Er den 13t Sonntag post Trinit: Vormittags aufs neue die obrigkeit beschuldiget, das delicta nicht bestraffet, sondern aus Interesse conniviret worden, wo von Er doch wirkl: 1 rt Kirchen straff empfangen, gleichwol aber diesen Sonntag vile rachgier, und bosheit ge\u00e4u\u00dfert, die expressiones gebraucht in neuen reden zu verdienen, und ein membrum judicij [Ratsmitglied], welches eadem die [des gleichen Tages] zu dem Tisch des hErrn gegangen, sehr zu nahe getreten, indeme Er es eines Interessireten wandls und unrechtfertigkeit, welches be\u04f1des Er nicht wahr machen kan, angegriffen hat; das sich doch an einen solchen tage gar nicht geziemet; so sind Gezwungen, solchen unerbaulichen Predigten, die mehr zu einem Gel\u00e4chter als zu andacht dienen, k\u00fcnfftig vorzubeugen, mithin zu bitten, dem hErrn Past: Lockervitz anzubefehlen, das Er die Obrigkeit unschuldigerweise und ohne grundliche untersuchung auf der Cantzel nicht dergestalt antaste, man ist ja erb\u00f6thig in Liebe mit ihm zu Prof. Comuni manu die laster zu bestraffen, doch mus inter se et proximum die Sache bevor untersucht se\u04f1n, ob es sich auch so verh\u00e4lt, als manchmal <span style=\"color: #ff0000;\">gesch\u00e4ndert<\/span> wirdt; es ist le\u04f1der schon genug das der gute hErr Pastor Lockervitz durch sein Voll Sauffen, und gantze n\u00e4chte angehaltenes <span style=\"color: #ff0000;\">Schellen<\/span> manchen aus der Gemeinde ge\u00e4rgert, und nun ist es an deme, das Er auch die obrigkeit, zwar unschuldiger weise verhasst <span style=\"text-decoration: line-through;\">machen wolle<\/span>, und damit alle parition, und respect benehmen wolle; das aber E. L. h. Consist: diese Vorstellung <span style=\"color: #ff0000;\">gegruendt<\/span> erkennen m\u00f6ge, so legen wir dieses alles dem hErn Pastori zu Eides handen, kan Er das Contrarium beschw\u00f6hren, wollen in culpa se\u04f1n, will aber dhEr Pastor sein hitziges Temperament einschrencken, Sanfftm\u00fctig se\u04f1n, auf Ermahnen, aber nicht ohne Grundt straffen, folglich leben, wandl, und Predigt, zu unsrer erbauung einrichten, <span style=\"text-decoration: line-through;\">und beweisen<\/span>, so wollen ihm gerne all beyhenges Verzeihen, indem wir <span style=\"text-decoration: line-through;\">ihme<\/span> alle Harmonie wie es Ernstlich se\u04f1n kan, ihme gerne offeriren, wenn Er nur dergleichen uns auch beweisen will, wir recommendiren diese Vorstellung zur remedur, damit zwischen den hErrn Pastore und der obrigkeit ein be\u00dferes vernehmen erfolge, wozu die obrigkeit in allen st\u00fccken parat ist, die wir dan mit besonderer hochachtung verharren.\u201c\u00a0[In roter Schrift: nicht ganz eindeutige Worte.]<\/p>\n<p>Bl. 184-185, Pastor Lockervitz an GenSup, 14.01.1750<\/p>\n<p>Er habe nun 22 B\u00e4nde von Luthers Werken, der B\u00fcrgermeister von Meyerenfeldt brachte neulich den fehlenden 21. Band aus Greifswald mit. Es fehlten nur noch die B\u00e4nde 23 und 24, beides Registerb\u00e4nde, daher 2 Reichstaler mitgesandt.<\/p>\n<p>Dieses Werk ist bis heute erhalten.<\/p>\n<p>Bl. 200-201, Protokoll auf dem Rathause in Damgarten, 06.05.1755.<\/p>\n<p>Rat vs. Frau von Dechow wegen Einsetzung des st\u00e4dtischen Kuhlengr\u00e4bers Rudolph Schultze.<\/p>\n<p>Anwesend: B\u00fcrgerworthalter Reincke, Hoffgerichtsassessor von Usedom, B\u00fcrgermeister von Meyerenfeld, Ratsherr Warnkros, dazu die Viertelsm\u00e4nner. Au\u00dferdem Frau Landmarschallin von Dechow, Herr Jagd-Fiskal Lange aus Greifswald, au\u00dferdem Notar C. Steffen als Schreiber.<\/p>\n<p>Frau von Dechow nahm den Kuhlengr\u00e4ber unter der Bedingung an, dass nach dessen Wegzug oder Tod von ratsseiten zwei Personen dem Patronat vorgeschlagen w\u00fcrden, wovon einer erw\u00e4hlt w\u00fcrde. Damit erkl\u00e4rten sich auch Rat und B\u00fcrgerschaft einverstanden.<\/p>\n<p><u>LAG Rep. 36 II D III, Acta die Rectorats und Cantorats Besetzungen in Damgarten betreffend, 1714-1785<\/u><\/p>\n<p>Bl. 13-14 Jacob Christoph Balthasar (JCB) an seinen Vetter, den GenSup, Stralsund 09.12.1748<\/p>\n<p>JCB war ein Jurist; der Vizeb\u00fcrgermeister Damgartens von Meyerfeld kontaktierte ihn, da er bef\u00fcrchtete, ihm w\u00fcrde durch evtl. Notart\u00e4tigkeit die Nahrung genommen. JCB wolle aber nur Rektor werden, nicht Notar. JCB wirke derzeit in Stralsund (F\u00e4hrstra\u00dfe bei Stadtuhrmacher Hartern) bei niedrigem Gehalte (30 rt) und teuren Lebenshaltungskosten mit Frau und Kindern. In Damgarten auch wenig, aber weniger Kosten.<br \/>\n[Balthasar wurde nicht Rektor in Damgarten]<\/p>\n<p>Bl. 15-16 Pastor Lokervitz an GenSup 22.12.1748<\/p>\n<p>Verdienst f\u00fcr Kantorat und Rektorat: Gehalt j\u00e4hrlich je 12 rt von Stadt und Kirche, 3 Morgen Kirchenacker frei, bei Orgelspielen noch 9 rt dazu, ggf. vom Patron auf 12 rt erh\u00f6hen, monatlich ein Scheffel Malz, ein Scheffel Roggen oder Weizen, bei besserer Qualifikation mehr. Schulgeld pro Woche und Kind 1\u00dfl (lesen) bzw. 2 \u00dfl (lesen, schreiben, rechnen). Bei zus\u00e4tzlichem Lateinunterricht Einzelabmachungen. Die Stadt lieferte Holz, zudem jedes Schulkind.<\/p>\n<p>Eink\u00fcnfte aus Beerdigungen und Hochzeiten der Landseite bekam der K\u00fcster, die der Stadtseite der Rektor (8 \u00dfl Beerdigungen, 12 \u00dfl Hochzeiten).<\/p>\n<p>Bewerber Musaeus (M) stammte aus Cammien, hatte ein Jahr einige Kinder unterrichtet. B\u00fcrgermeister und Richter von Meyerfeld wollte Musaeus auch behalten, der Patron nicht. Der B\u00fcrgermeister war dann auch gegen M, da M dem B\u00fcrgermeistersohn in der Schule eine Ohrfeige gab, woraufhin dessen Nase blutete. M reiste im August nach Mecklenburg ab, wollte sich vom Herzog Christian Ludwig ins Predigtamt bef\u00f6rdern lassen. \u00e0 nach Willgeroth III, S. 1219: Johann Christoph Mus\u00e4us, getauft in Cammin\/Pom am 01.06.1720, Sohn des dortigen Herrn Immanuel Muh\u00df. Wurde am 29.07.1753 Pastor in Elmenhorst (Pr\u00e4positur Kl\u00fctz), wo er am 11.10.1793 verstarb. Heiratete am 16.11.1753 in Rostock St. Jakobi Anna Christine T\u00f6ppen aus Rostock (1727-1799). Seine Kirche in Elmenhorst erfuhr in seiner Amtszeit wenige Reparaturen und wurde in der Nachbarschaft daher \u201eSaustall\u201c genannt.<\/p>\n<p>JCB nun in Franzburg. Er war drei Tage im Pfarrhaus. Lokervitz musste ab und an als Beichtvater nach Saal und Ahrenshagen, da m\u00fcsste JCB dann \u201eals eine k\u00fcnftige geistige Person\u201c auch eine Lesepredigt halten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bl. 84-85 Pastor an Gen Sup 14.05.1755<\/p>\n<p>Rektor Senst halte noch keine \u00f6ffentliche Schule, nur Privatunterricht f\u00fcr die beiden S\u00f6hne des BM von Meyernfeld. Andere Kinder gingen zu dem K\u00fcster Kr\u00fcger, manche auch zum Schneider Marquart oder zum Viertelsmann Leverentz. Diese soweit als Lehrer ganz gut. Manche auch beim Passschreiber Jasche, der eine sehr sch\u00f6ne Handschrift habe und nach \u201eder Hallischen und Berlinschen Methode in Schreiben unterrichtet\u201c (aus i folgt n, m; aus c dann o, a, g, q), auch im Rechnen erfahren sei (nach Peschecks Rechenbuch), die meisten seiner Sch\u00fcler kamen aus Saal oder Ahrenshagen, nur wenige aus Damgarten.<\/p>\n<p>Bl. 106-107 Rat Dgt an GenSup 31.03.1757.\u00a0BM von Meyerenfeldt hier bereits verstorben.<\/p>\n<p>In einem transkribierten Tagebuch findet sich folgender Abschnitt:<\/p>\n<p>\u201eDen 23. Speisete hir [= in Eixen] ein alter superkluger B\u00fcrgermeister aus Damgarten, der sich von Meienfeldten nannte, an welchen ich meine Lust \u00fcber Tisch hatte. Er hielte alle Manns Personen in Ansehung des Frauen Zimmers f\u00fcr Affen, legte ihnen die Schuld bei, bewie\u00df mit seinen eigenen Exempel wie er seine Frau im 16ten Jahre geheirathet, und ihr die \u00fcblen Manieren dadurch abgew\u00f6hnet, da\u00df er sie auch angenommen, und wenn sie deshalb ihren Verdru\u00df dar\u00fcber ge\u00e4u\u00dfert, ihr vorgehalten da\u00df er solches von ihr erlernet, bis ihr davor geekelt, da er ihr denn mit Freundligkeit erzehlte, da\u00df er sie f\u00fcr gut gehalten, weil sie dieselbe an sich gehabt. Mit welchen Mittel er sehr gro\u00df that, auch erwehnte, da\u00df er einer vornehmen Dame einmal unter Augen gesaget, er wolle sie dahin bringen sogar Mist aufzuschlagen. Man hat mir nachher von seiner Frauen das Gegentheil versichern wollen. Uber die Priester, besonders Herrn Magister Lockervitzen zu Damgarten, hielte er sich sehr auf, der die Frau Land Marschallin von Dechow, als Patronin dasiger Kirche, da\u00df sie immer sich mit ihm, dem B\u00fcrgermeister, wieder vergleichen m\u00fc\u00dfe.\u201c<\/p>\n<p>Es handelt sich um den Eintrag vom 23.09.1755 des damaligen Hofmeisters (Lehrer auf einem Rittergut), sp\u00e4teren Stralsunder Pastors Johann Christian M\u00fcller (1720-1772). 1755 war er noch Hofmeister in Eixen, kurz bevor er seine Pfarrstelle in Stralsund antrat.<\/p>\n<p>Das Buch ist:\u00a0Johann Christian M\u00fcller. Meines Lebens Vorf\u00e4lle &amp; Neben-Umst\u00e4nde. Zweiter Teil: Hofmeister in Pommern (1746-1755). Herausgegeben von Katrin L\u00f6ffler unter Mitarbeit von Nadine Sobirai. Leipzig: Lehmstedt 2013.<\/p>\n<p>Aus allen diesen Beispielen l\u00e4sst sich gut erkennen, dass der B\u00fcrgermeister Anton von Meyernfeldt offensichtlich keine einfache Person war.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens gibt es in Ribnitz-Damgarten die Schriftenreihe \u201ePassg\u00e4nge\u201c. Darin w\u00fcrde sich ein Artikel \u00fcber diesen B\u00fcrgermeister sicher mal lohnen. Falls Sie dazu Lust haben, lassen Sie es mich gerne wissen.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen,<br \/>\n<strong>Elmar Koch.<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>Bilthoven, 17 januari 2025<\/p>\n<p><strong>Sehr geehrter Herr Elmar Koch,<\/strong><\/p>\n<p>vielen Dank f\u00fcr Ihre Antwort auf meinen zweiten Brief. F\u00fcr mich spielt Eile bei der Vergangenheitsforschung keine Rolle. F\u00fcr die detaillierten Informationen, die Sie mir auch ohne Verg\u00fctung zur Verf\u00fcgung stellen, bin ich Ihnen sehr dankbar.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich offenbart die Korrespondenz einen (gelinde ausgedr\u00fcckt) farbenfroher B\u00fcrgermeister. Seine Frau bleibt verborgen, aber durch Ihre Informationen wei\u00df ich jetzt, dass Carl Albrecht aus dem Jahr 1746 sein Sohn ist und in der Schule Komplikationen hatte (die Ohrfeige). Ich kannte ihn aus zwei anderen Quellen:<\/p>\n<p>1 Carl schlie\u03b2t sich w\u00e4hrend des Pommernkrieges der Quillenstedt Esquadron des schwedischen Putbus-Husaren-Regiments an. Er war noch nicht einmal 16 Jahre alt, als er w\u00e4hrend des Angriffs des preu\u00dfischen Feldherrn Belling am 16. Dezember 1761 mit Pferd und Gep\u00e4ck bei Meijenkrebs, Demmin desertierte. Hoffentlich habe ich das alte<span style=\"color: #0000ff;\"><span style=\"color: #000000;\"> Schwedisch richtig gelesen in SE\/KrA\/0023\/0\/1555-1557\/ <\/span><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/sok.riksarkivet.se\/bildvisning\/A0029740_00057#?c=&amp;m=&amp;s=&amp;cv=56&amp;xywh=53%2C382%2C4882%2C3565\">1761<\/a>, <a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/sok.riksarkivet.se\/bildvisning\/A0029741_00266#?c=&amp;m=&amp;s=&amp;cv=265&amp;xywh=231%2C2034%2C2012%2C1469\">1762<\/a><\/span> und <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/sok.riksarkivet.se\/bildvisning\/A0029742_00273#?c=&amp;m=&amp;s=&amp;cv=272&amp;xywh=-114%2C536%2C5215%2C3808\">1762<\/a>.<\/span><\/p>\n<p>2 Im Jahr 1787 war Carl Leutnant der Husaren unter dem Herzog von Braunschweig, der auf Einladung des Statthalters Prinz Willem V. von Oranien-Nassau kam, um die niederl\u00e4ndische Republik von franz\u00f6sisch gesinnten Patrioten zu befreien. Am 13. September, nach seiner Ankunft in der Stadt Nimwegen, wurde er im Haus der Familie Van Gendt inquartiert. Ein Familienmitglied schrieb mir dies in einem Brief ohne Quellenangabe.<\/p>\n<p>Es gibt keine Hinweise darauf, dass der B\u00fcrgermeister mit den schwedischen Generalgouverneur von Pommern Grafen Johann August von Meyerfeldt (1664-1749) verwandt ist, aber ich setze meine Forschungen zu seiner Herkunft fort. Sobald weitere Informationen vorliegen, werde ich Sie dar\u00fcber informieren. Anschlie\u03b2end k\u00f6nnen wir besprechen, ob eine Ver\u00f6ffentlichung interessant genug ist.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfe,<br \/>\n<strong>Hugo von Meijenfeldt<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten, www.ribnitz-damgarten.de, Im Kloster 3, 18311 Ribnitz-Damgarten, Stadtarchiv, Jana Behnke, j.behnke@ribnitz-damgarten.de. Elmar Koch, tempel1318@yahoo.com.\u00a0 CH-792 Bilthoven, 3 december 2023 L.S. Zwischen 1736 und 1754 war Tabakh\u00e4ndler Anton von Meyenfeldt B\u00fcrgermeister von Damgarten. Dies k\u00f6nnte ein Vorfahre von mir sein. Haben Sie Informationen \u00fcber sein Leben, seine Vorfahren und Nachkommen? Vielen Dank im Voraus. Hugo &hellip; <a href=\"https:\/\/meijenfeldt.nl\/?page_id=61158\" class=\"more-link\">Verder lezen <span class=\"screen-reader-text\">Damgarten<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-61158","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/meijenfeldt.nl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/61158","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/meijenfeldt.nl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/meijenfeldt.nl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meijenfeldt.nl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meijenfeldt.nl\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=61158"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/meijenfeldt.nl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/61158\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":70962,"href":"https:\/\/meijenfeldt.nl\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/61158\/revisions\/70962"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/meijenfeldt.nl\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=61158"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}